Filmreview: Mord im Orient Express


Hallo zusammen,

wer uns auf Facebook folgt hat es vielleicht mitbekommen. Wir waren "ohne Buch" unterwegs. Wobei ganz stimmt es ja nicht. Denn im Grunde genommen ist es ja eine Buchverfilmung.

Klar das Buch ist nicht zwingend neu und eigentlich gab es dazu auch schon eine Verfilmung in den 70er Jahren., aber Stilmittel, Schauspieltalente und auch die Technik haben sich weiterentwickelt. Also waren wir sehr gespannt wie es denn werden würde.

Achtung: wir haben bewusst das Buch ignoriert - weil entweder zu lange her, dass man es gelesen hat, oder aber halt noch gar nicht gelesen. Wir haben nur unseren persönlichen Unterhaltungswert berücksichtigt und neue Verfilmung mit der alten "verglichen".

In diesem Sinne liebe Grüße
Tii & Ana

(c) 20th Century Fox

Inhalt:

Für die Rückreise von einem seiner Fälle nimmt Hercule Poirot (Kenneth Branagh) den legendären Orient-Express. An eine gemütliche Zugfahrt ist aber nicht lange zu denken, stattdessen hat der berühmte Meisterdetektiv bald wieder Arbeit: Ein Passagier wird ermordet und damit ist klar, dass einer der übrigen Reisenden der Täter sein muss. Die spanische Missionarin Pilar Estravados (Penélope Cruz), die Gouvernante Mary Debenham (Daisy Ridley), Professor Gerhard Hardman (Willem Dafoe), die Witwe Mrs. Hubbard (Michelle Pfeiffer) und der Doktor Arbuthnot (Leslie Odom Jr.) sind alle verdächtig. Doch bald wird Poirot klar, dass er den Fall nicht lösen wird, wenn er mehr über die möglichen Täter erfährt. Er muss mehr über das Opfer herausfinden – und sich beeilen, damit der Killer nicht nochmal zuschlägt…


Unsere Meinung:

Gelungene Unterhaltung, mit guter musikalischer Untermalung und hochkarätigem Personal. Größen wir Johnny Depp, Penelope Cruz, Michelle Pfeiffer und etliche andere verstehen ihr Handwerk und auch der Film kann ohne Splatter, Action und Explosionen fesseln.

Besonders interessant war, dass auf die Schrullen von Poirot eingegangen wird und sehr authentisch und bodenständig sein Hang zum Perfektionismus erklärt wird ohne lächerlich oder kitschig zu wirken. Poirot ist halt ein Monk oder Sherlok und keine Witzfigur, wie es die Verfilmung in den 70ern anmuten ließ.

Wir hatten unseren Spaß und bereuen diesen Abend nicht!

Kommentare

  1. Ich geb's zu, ich habe das Buch auch niemals gelesen. Allerdings kenne ich die alte Verfilmung mit Peter Ustinov als Poirot und liebe sie sehr (wie alle Poirot-Verfilmungen mit diesem Schauspieler). Deshalb habe ich ein bisschen gezögert, mir den neuen Film anzusehen. Ich habe befürchtet, dass er nicht mithalten kann, trotz der vielen Weltstars, die da mitspielen.
    Nun klingt das bei Euch aber gar nicht so und ich glaube, ich werde mir diesen Kinoabend doch noch gönnen.

    LG Gabi

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    1. Also wir fanden ihn wirklich gut. Klar ist Ustinov der Poirot, der uns alle geprägt hat, aber ich finde die Neuverfilmung wirklich gut. Ich denke, dass Du es nicht bereuen wirst. LG

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