Dienstag, 15. August 2017

Rezension: Wolkendämmerung von Julia Dibbern

(c) Ink Rebels








Seitenzahl der Print-Ausgabe: 353 
Verlag: Ink Rebels 
Erscheinungsdatum: 01.07.17
ASIN: B071ZSS2QQ





Klappentext:

Was passiert, wenn die mächtigste Waffe der Welt in die falschen Hände gerät?
Und was würdest du tun, wenn du sie als einziger stoppen könntest?

Nicholas ist siebzehn und kann begnadet
fotografieren. Die Chance seines Lebens:
Bordfotograf auf einem Forschungsschiff.
Doch dabei entdeckt er Geheimnisse, die weder für seine Augen noch für seine Kamera bestimmt sind, und plötzlich gerät er in tödliche Gefahr...

Ein brandaktueller Thriller unter kalifornischer Sonne.
Futuristisch? Oder realistisch?
So gefährlich nah war uns die Zukunft noch nie.


Inhalt:

Im Buch begleitet man den Hauptprotagonisten Nick durch ca. 3 Wochen in seinem Leben.
Alles beginnt mit einem sehr unangenehmen Zusammenstoß mit Schlägertypen, die ihn bezichtigen ihr Wasser zu klauen.
Zu diesem Moment ist noch nicht klar, was damit wirklich gemeint ist. Schnell wird jedoch offensichtlich, dass Kalifornien unter eine wirklich schlimmen Dürre leidet und die Wasservorräte fast auf null sind. 
Das Sportstudio und auch die Farm auf der Nick normalerweise arbeitet, müssen auf Grund der Wassernot schließen.

Nick ist eigentlich ein typischer Teenager, Frauenschwarm und anscheinend auch kein Kostverächter. Allerdings hat auch er sein Päckchen zu tragen, was ihn dazu veranlasst zu Arbeiten um Geld in die Haushaltskasse zu bringen.

Verständlich, dass er das Jobangebot annimmt für WhiteCloud 14 Tage mit an Bord des Superschiffes zu gehen und Fotos zu machen und dafür 5000 Dollar zu bekommen. Was kann es spannenderes geben, als bei so einem wichtigen Geoengineering-Projekt dabei sein zu dürfen und Fotos zu machen, um es zu dokumentieren.

Leider scheint nicht alles so sauber und so ökologisch zu sein, wie es am Anfang scheint und schon bald muss Nick sich entscheiden, auf welche Seite er sich schlagen soll und bringt damit sich und seine Freunde in Gefahr.

Fazit:

Julia Dibbern hat einen ausgewogenen und angenehmen Schreibstil, so dass man das Buch gut und zügig lesen kann bzw. auch lesen möchte.
Sie verbindet typische Jugendprobleme mit einem wirklich ernsten Thema, nämlich dem Klimawandel und spinnt daraus eine interessante Story, die aber keine reine Fiktion ist, was den wissenschaftlichen Aspekt angeht.

Das Buch wird aus unterschiedlichen Perspektiven der drei Protagonisten Zack, Ellin und Nick erzählt und so erleben wir aus allen Richtungen, wie sich die Geschichte zusammensetzt.

Es gibt alles was eine Story in diesem Bereich braucht: Spiel, Spaß und Spannung.

Leider ist das Ende für mich dann doch etwas "dünn", aber das mag durchaus daran liegen, dass ich vom Alter her nicht unbedingt in die Zielgruppe passe.  :o) 

Das Thema wurde durch die Autorin sorgfältig recherchiert und nach dem Ende gibt es noch weiterführende Erläuterungen zu dem Thema und wer sich mehr dafür interessiert, der kann zum Thema Geoengineering, Climateengineering das Web durchforsten und viele interessante Dinge herausfinden.

Wer gerne Jugendbücher liest, die nicht ins Kitschige abrutschen und einen spannenden Plot haben, ist hier gut aufgehoben.

Von mir gibt es für Wolkendämmerung 4 von 5 möglichen Punkten und eine Leseempfehlung.

Kommentare:

  1. Hallo Ana,
    deine Rezi ist meiner sehr ähnlich, da wir die Stärken und Schwächen des Romans gleich einschätzen. Ich habe das Buch auch sehr gerne gelesen. Der letzte Kick hat mir zu voller Punktzahl gefehlt.

    GlG vom monerl

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    1. Ja, genauso ist es mit dem Kick, aber es hat Spaß gemacht zu lesen. LG Anja

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Danke für Deine Meinung!!!