Freitag, 18. August 2017

Buchgeflüster: Hörbücher und deren Reiz



Es ist wieder soweit für unsere Rubrik: Buchgeflüster.

Das achte Mal schreiben wir Euch hier Gedanken oder Themen nieder, die uns berühren, 
beschäftigen oder bei denen wir denken, dass sie für Euch interessant sind.

Heute geht es um Hörbücher und warum diese eine tolle Sache sind und wie lange
Hörbücher mich (Ana) eigentlich schon begleiten.

In diesem Sinne wünschen wir Euch viel Spaß mit diesem Bericht.

Liebe Grüße 



Hörbucher begleiten mich eigentlich schon seit Kindheitstagen, allerdings damals mehr als Hörspiele.

Zuerst auf Schallplatte, dann auf Kassette und später auf CD.
Heute ist alles digital und mit einem Klick kann man sich, zum Beispiel bei audible, das Hörbuch seiner Wahl einfach nach Hause holen.

Als Kind und auch als früher Teenager war ich sehr lesefaul, aber Hörspiele fand ich schon immer toll.

Allerdings habe ich früher schon kein Hanni und Nanni gehört, sondern es musste spannend sein und Action bieten.

Das erste Hörspiel, an dass ich mich bewusst erinnere war: 
Patrik Pacard, Der Junge mit der geheimnisvollen Formel unter dem Fuß.

(c) Papagayo M (Carlton)
Daran erinnert sich wahrscheinlich niemand mehr von Euch. ;O)  Aber ich muss heute sagen, dass das Cover furchtbar ist!


Danach bin ich gleich auf die härtere Schiene umgestiegen und habe die Hörspiele "Larry Brent" von Dan Shocker gehört.

(EUROPA)
Aber warum greift man zu Hörbüchern?

Ich habe über diese Frage lange nachgedacht und eigentlich nur herausgefunden, dass man diese wirklich überall genießen kann und fast keine Einschränkungen hat.

  • Während der Autofahrt
  • Beim Bügeln
  • Wenn man alleine spazieren geht
  • Im Bus
  • In der Bahn
  • Bei der Hausarbeit
  • Beim Sport
Für mich bedeuten Hörbücher einfach die Freiheit ein gutes Buch zu genießen und dabei trotzdem alltägliche Dinge erledigen zu können.

Wenn ich ein Hörbuch auf den Ohren habe, dann fällt es mir viel leichter ungeliebte Dinge zu tun.
Ich kann trotzdem an fremde Orte reisen, einen Mordfall mit lösen, oder einem Killer "über die Schulter" gucken wie er gerade sein nächstes Opfer in die Falle lockt oder tötet.

Während der Jahre hat sich mein Geschmack nicht grundlegend verändert, aber ich suche mir Hörbücher heute gezielter nach dem Sprecher aus, denn die Stimme ist für mich absolut ausschlaggebend. Passt die Stimme nicht, dann kann ich auch gedanklich nicht richtig abtauchen.

Ebenfalls extrem wichtig für mich ist, dass das Hörbuch ungekürzt ist. Ich möchte keine verstümmelte Version eines Buches hören.

Wie geht es Euch damit?
Ist es Euch egal wer das Hörbuch eingelesen hat?
Hört Ihr auch gekürzte Hörbücher?

Meiner Meinung nach sind aber Hörbücher besonders für unsere sehbehinderten Mitmenschen eine wundervolle Möglichkeit auch der Worte nachzulauschen, die die meisten nur in geschriebener Form kennen.

Zu meinen Lieblingssprechern gehören:

David Nathan
Simon Jäger
Uve Teschner

Irina von Bentheim ist für mich eine tolle Frauenstimme, allerdings muss ich gestehen, dass ich kaum Hörbücher höre, die von Frauen eingelesen wurden. (Könnte auch an meinem Genre liegen.)

(audible)

Gerne greife ich auch zu einem Hörspiel, aber leider gibt es davon nicht so viele, aber dringend ans Herz möchte ich Euch die Monster 1983 Reihe von Ivar Leon Menger!











Gesprochen von: David Nathan , Luise Helm , Simon Jäger , Nana Spier , Ekkehardt Belle , Norbert Langer, Luise Helm , Benjamin Völz , Nana Spier






Hier noch ein paar Hörbuchempfehlungen von mir:

Ready Player One von Ernest Cline
Das Buch der Spiegel von E.O. Chirovici
Old School von John Niven
Neil Gaiman - American Gods (Extended Cut)
Regengötter von James Lee Burke 

Jetzt noch ein letzter Appell an Euch: Gebt dem Hörbuch eine Chance, es ist wundervoll einer Stimme zu lauschen, die das Buch mit der nötigen Intonation vorliest und einen so auf eine tolle, spannende, lustige oder abenteuerliche Reise mitnimmt.

Wir hoffen, wir konnten Euch ein wenig unterhalten mit diesem Beitrag.

Kommentare:

  1. Ich brauch dem Hörbuch keine Chance geben - bin ihnen schon längst verfallen ;) Und ja, David Nathan kann man Stuuuuunden zuhören! Leider schaffe ich es nicht wirklich dies in meinen Alltag zu integrieren - Hörbuch an und liegen/sitzen ist nicht meines. baue es beim Sport, backen und Hausputz ein - da aber die zwei erst genannten Punkte zur zeit eher sporadisch bis gar nicht statt finden, komme ich nur schleppend voran ...

    Ich wünsche ein feines Wochenende!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Still hinsetzen und hören kann ich in der Tat auch nicht.
      Habe ein tolles WE

      Löschen

Danke für Deine Meinung!!!