Montag, 8. Mai 2017

WuLi-Montag #1


Hallo ihr Lieben,

ja, ihr lest richtig. WuLi-Montag. Mit dieser neuen Rubrik möchten wir Euch jeden zweiten Montag im Monat ein Buch von unserer Wunschliste vorstellen und auch in wenigen Sätzen erklären was uns zu diesem Buch zieht (oder es zumindest versuchen).

Also herzlich Willkommen zu unserem ersten WunschListen-Montag ❉

Wir wünschen Euch viel Spaß und sind gespannt, ob Euch vielleicht dass eine oder andere Buch bekannt ist.

Liebe Grüße
Tii & Ana

(c) Blanvalet

Markus Zusak - Die Bücherdiebin


Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, „bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen“. Nur hätten die meisten Menschen „einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen“. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. „Ihr wollt wissen“, fragt er, „wovon ich mich ablenken muss? (…) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.“ Eine solche Überlebende, „eine Expertin im Zurückbleiben“ ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie „rettet“ auch welche -- vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller – und in ihren Büchern.


⊱✿ Warum gerade dieses Buch: ✿⊰


Im Zuge der Listenaktion bei den Bookaholics bin ich wieder mit der Nase auf dieses Buch gestoßen worden und dort hat jemand geschrieben: "Ich habe mit Liesel gelacht, gelitten und auch geweint. Ein Buch, das mich sehr berührt hat."



(c) Blanvalet

Eine ungezähmte Lady
von Stephanie Laurens


England 1824. Als Kapitän Declan Frobisher die attraktive Lady Edwina Delbraith trifft, weiß er sofort, dass sie seine Braut werden wird. Der Erbe einer Dynastie erfolgreicher Seefahrer ist zwar vom Erfolg verwöhnt, doch Edwina zu erobern stellt sich selbst für ihn als überraschend einfach heraus, nicht zuletzt, weil sie deutlich macht, dass sie Declan genauso sehr möchte wie er sie. Kurz nach der Hochzeit wird offenkundig, dass Edwina auch in der Ehe ihre ganz eigenen Pläne hat und keinesfalls als Heimchen am Herd in England bleiben wird, wie es sich der freiheitsliebende und kontrollierende Declan vorgestellt hat …


⊱✿ Warum gerade dieses Buch: ✿⊰


Naja, ich könnte nun große Reden Schwingen und Hymnen anstimmen, aber kurz gesagt ich LIEBE Stephanie Laurens, da ist es doch quasi Ehrensache, dass ich alle Werke lese.

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