Rezension: Was verborgen bleiben sollte - Alexander Hartung


(c) Edition M









Taschenbuch: 284 Seiten
Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: 25.04.17
ISBN-10: 1612185088
ISBN-13: 978-1612185088



Klappentext:

Der fünfte Fall für Jan Tommen und sein Team.

Ausgerechnet Kripochef Bergman gerät in einem Schmuckgeschäft in einen bewaffneten Überfall mit Geiselnahme. Dass es sich um keinen normalen Raub handelt, wird schnell deutlich, denn die Täter ignorieren das Geld in der Kasse und brechen stattdessen die Wände im Keller auf.

Da die Verbrecher Verbindungen zur Polizei zu haben scheinen, kontaktiert Bergman heimlich nur Kommissar Jan Tommen und bringt sich damit selbst in Gefahr. Jan versucht mit seinen Teamkollegen Chandu, Max und Zoe die Geiselnahme zu beenden. Doch der Überfall ist nur der Beginn einer Verbrechensserie, die selbst Kommissar Tommen an seine Grenzen bringen wird.

Inhalt:

Bergmann gerät in den Überfall, weil er in dem Schmuckladen die reparierte Kette seiner Frau abholen soll. Da das Handy seiner Frau eine technische Macke hat, hat er auch auch zwei Handys in der Tasche und er gibt das seiner Frau ab und nutzt sein eigenes um mit seinem Team Kontakt aufzunehmen. (Irgendwie war mir das mit dem Handy schon ein Zufall/Glücksumstand zu viel.)

Schnell ist klar, dass es sich um keinen normalen Raubüberfall handelt, denn er ist extrem gut geplant, dauert lange und die Verbrecher haben neben einem Polizeiscanner auch per Laptop die Möglichkeit zu überwachen, ob über das interne Netzwerk über den Überfall/Geiselnahme berichtet wird.

Die Täter wollen gar nichts aus dem Laden, sondern bohren im Keller mit schwerem Gerät. Die Lage spitzt sich zu und Bergmann fliegt auf. Gemeinsam mit seinem Kollegen Jan gelingt es die Geiseln in Sicherheit zu bringen, bevor alles in die Luft fliegt.

Soweit so gut... Klingt wie ein amerikanischer Filmplot, so fühlt es sich auch beim Lesen an.

Das Team  beginnt mit Ermittlungen zum  Hintergrund des Ladens, da nicht klar ist warum der Überfall stattgefunden hat.
Dabei stößt das Team auf Ex-Stasi Agenten, das KGB, erfahren von der Zusammenarbeit zwischen der Polizei und den ehemaligen Agenten in der Vergangenheit und konstruieren daraus alles, was sie wissen müssen.

Fazit:

Was als gute Idee begann wurde meiner Meinung nach leider schlecht umgesetzt.
Ebenfalls gibt es einen Logikfehler und daher wird die ganze Geschichte unglaubwürdig.
Die Auflösung konnte dann leider auch nicht mithalten, was der Fall versprach.

Ich kann hier leider nur 2 von 5 Punkten geben und die gibt es hauptsächlich für den Schreibstil des Autors.

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