Rezension: Peter Schlemihls wundersame Geschichte - Adalbert von Chamisso

(c) ANACONDA









Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
Verlag: Anaconda (1. Januar 2007)
ISBN-10: 3866471793
ISBN-13: 978-3866471795





Klappentext:

Peter Schlemihl ist ein gewöhnlicher junger Mensch, dem aus nur allzumenschlichen Gründen etwas sehr Ungewöhnliches zustößt. Für einen nie versiegenden Geldbeutel verkauft er einem seltsamen grauen Herrn seinen Schatten. Doch ist ein Leben ohne Schatten lebenswert? Für Peter führt es in eine Welt voller Einsamkeit und ohne Liebe. Aber der Rückkauf ist nicht gestattet, es sei denn, er gibt dem Fremden nun auch seine Seele …


Inhalt:

In dieser Novelle geht es um den Pakt mit dem Teufel.

Peter Schlemihl übergibt seinen Schatten an den Teufel für Geld. Als "der Mann ohne Schatten" wird ihm oft nachgeschaut und keiner möchte mit ihm zu tun haben.

Er entscheidet sich dafür, außerhalb der Stadt zu leben, wo ihn niemand sieht. Seine große Liebe, tja die gibt es, aber auch auf die muss er verzichten.

Doch er bekommt eine Chance vom Teufel seinen Schatten zurück zu erhalten, indem er seine Seele an den Teufel verkauft.

Diese Erzählung ist mit viel Fantasie geschrieben. Das macht sie zu einer sehr spannenden Erzählung die man gerne liest. Sie zeigt, dass viele Menschen alles für Geld verkaufen würden und erst merken wie viel diese Dinge ihnen selber wert sind, nachdem sie sie verloren haben.

Fazit:

Eine besonders interessante Geschichte mit sehr deutlicher und wichtiger Moral und der Gewissheit: Geld alleine macht nicht glücklich.

Das Buch erschien in Deutschland erstmalig 1814.

Chamisso schreibt in einer Sprache, die sehr anspruchsvoll ist. Aber wenn man sich drauf einlässt und eingewöhnt hat, liest es sich gut. Die Weltsicht und die dazugehörige Beschreibung ist ein einzigartiges Zeitdokument.

Von mir gibt es für dieses wahrhaft wundervolle und kurze Werk 5 von 5 Punkten.

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