Rezension: Alice, follow the white von Stephanie Kempin

 








Format: EBook
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 369 Seiten
Verlag: Papierverzierer Verlag 
Erscheinungstermin: 2. März 2017
ASIN: B06VSPCY7J


Klappentext:

Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten.
Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann. Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote? Was hat es mit Alice' Spiegelsicht auf sich? Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen?
Eine rasante Achterbahnfahrt hinein in den Kaninchenbau und durch die Welt zwischen den Märchen, der realen Fiktion, jeder Menge Popkultur und der raffinierten Idee, dass es auch so hätte erzählt werden können, wenn die Erzähler vor ein paar hundert Jahren ein bisschen mehr schwarzen Humor gehabt hätten. 

Inhalt:

Während Betty sich zuerst gar nicht bewusst ist, dass sie tot ist, sind Cloe und Alice am Boden zerstört über den Tod ihrer besten Freundin, doch dann kommt es völlig anders:
Alice und Chloe treffen auf die gar nicht so tote Betty, als diese gerade das Gehirn von Zoe, im Flur der Schule „futtert“ und ich habe da das erste Mal tatsächlich geschmunzelt über Chloes Kommentar:
„Betty?...Meine Güte, Mädchen, wisch dir den Mund ab!“
Die Mädels beschließen die gemeinsame Flucht und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf...
Betty ist tot, oder besser gesagt untot und streift mit Chloe und Alice durch das "Wunderland"
Hin und wieder wird ein Gehirn gegessen,was sich ekliger und gruseliger anhört, als es schlussendlich beschrieben und dargestellt wird. Wir begleiten Alice, die stets in Gesellschaft und Begleitung ist, selbst verschiedenste Tiere stehen ihr stets zur Seite.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: Bettys Tagebucheinträge und in der 3.Person die Geschichte und deren Fortschritt. 
Dieses Buch trieft nur so von abstrusen und schrägen Ideen. Es ist eine Mischung aus Alice im Wunderland mit etlichen Märchenanspielungen, die mit einer ordentlichen Prise Humor gespickt ist. Langweilig wird es nie.

Fazit:

Die Geschichte ist rasant, amüsant und schräg. Sie hält genau das, was der Klappentext verspricht und hat mich gut unterhalten. Leider ist mir der Einstieg ins Buch etwas schwer gefallen, denn nach dem Tagebucheintrag von Betty ist man mitten im Geschehen und ich hätte mir zu Beginn etwas mehr Erläuterung gewünscht.

Von mir gibt es 4 von 5 möglichen Punkten für diese Neuadaption von Alice im Wunderland.

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