Sonntag, 4. Dezember 2016

Rezension: Stephen King - Die Bill Hodges Trilogie


Copyright - Heyne Verlag
Gelesen und rezensiert von Ana


Alle Titel erschienen im Heyne Verlag
Mr. Mercedes - September 2014, 592 Seiten
ISBN: 978-3453269415

Finderlohn - September 2015, 544 Seiten
ISBN: 978-3453270091

Mind Control - September 2016, 528 Seiten
ISBN: 978-3453270862






Heute versuche ich mich mal an einer Rezi zu der kompletten Trilogie:

Klappentext zu Mr. Mercedes:


Ein Mercedes S 600 – »zwei Tonnen deutsche Ingenieurskunst« – rast in eine Menschenmenge. Es gibt viele Todesopfer, der Fahrer entkommt. Der Wagen wird später gefunden. Auf dem Beifahrersitz liegt eine Clownsmaske, das Lenkrad ziert ein grinsender Smiley. Monate später meldet sich der Massenmörder und droht ein Inferno mit Tausenden Opfern an. Stephen King, der Meister des Schreckens, verschafft uns in Mr. Mercedes beunruhigende Einblicke in den Geist eines besessenen Mörders bar jeglichen Gewissens.

Zusammenfassung:


Wir folgen im 1. Teil Bill Hodges, pensionierter Detective, wie er den gestörten Täter jagt (zusammen mit zwei ungewöhnlichen Verbündeten) und schließlich zur Strecke bringt. 
Für Hodges ist es allerdings kein wirklich befriedigendes Ende, denn Hartfield alias Mr. Mercedes kommt auf Grund der schweren Hirnverletzung als "Matschbirne" (Der Ausdruck stammt nicht von mir, sondern aus den Büchern) nicht vor Gericht, sondern in eine Klinik zur Behandlung.

Im 2. Teil springen wir wieder zu dem Massaker des 1. Buches allerdings verschiebt King hier meisterhaft den Blickwinkel auf eines der Opfer, nämlich den Familienvater Saubers und seinen daraus resultierenden Folgen der schlimmen Verletzungen und was ein 13. jähriger Junge bewerkstelligt um seine Familie zu retten und in welche Schwierigkeiten der junge Saubers gerät. 
Bereits bekannte und lieb gewonnene Figuren aus dem 1. Teil sind wieder mit dabei, wenn Hodges ermittelt und versucht dem Rätsel auf die Spur zu kommen. 
Da es in diesem Buch um den gestohlenen Nachlass eines Schriftstellers geht, ist dieses Buch immer wieder gespickt mit literarischen Leckerbissen in Form von Büchern oder Autoren.

Im 3. Teil geht es wieder um das Massaker und um ein 3. Opfer aus dieser Zeit, es geht um erweitertem Suizid und wir treffen wieder auf den irren Killer Hartfield aus Teil 1.

Der durchgeknallte Killer ist zurück und er mordet, wenn auch anders als erwartet. 
Wie das sein kann? Tja, ich würde sagen: weil wir einen King lesen!
"Der Meister" verbindet hier das Übersinnliche mit der "neuesten" Technik und handfester Ermittlungsarbeit. Wir erfahren auch einiges über Hodges, was uns ahnen lässt, dass es kein komplettes Happy End geben wird.  Wer King kennt weiß, dass es nie ein perfektes Ende gibt...

Fazit:


Während wir mit Teil 1+2 echte und gutgemachte Krimis in den Händen gehalten haben, in denen King viel Augenmerk auf die Opfer legt und uns in die Psyche der Menschen blicken lässt, schließt sich der Kreis im 3. Teil, in dem King das Übersinnliche mit Krimi paart und der Trilogie einen würdigen Abschluss verleiht.

Für mich ein beeindruckendes genreübergreifendes Gesamtwerk von King, dass man nicht verpassen sollte.

1 Kommentar:

  1. Oh die hören sich gut an :) Danke für die Rezension! Ich bin ein alter Stephen King Fan, die wandern gleich auf meine wuli.
    LG Sonja

    AntwortenLöschen

Danke für Deine Meinung!!!