Freitag, 27. Mai 2016

Rezension: Rubinroter Schatten von Jeaniene Frost

gelesen und rezensiert von Tii
(c) Cover Blanvalet & (c) placeit.net

Klappentext:

Nach Jahrhunderten ist er seiner Existenz müde - doch ihre Liebe verleiht ihm neue Lebenskraft!

Das Leben von Kira Graceling liegt in den Händen des uralten und mächtigen Vampirs Mencheres. Doch er ist seiner untoten Existenz müde, und sein ewiger Kampf mit seinem Rivalen Radjedef hat ihn ausgelaugt. Nicht einmal als Mencheres von dessen neuestem skrupellosen Plan erfährt, durchströmt ihn neue Kraft. Wenn Kira nicht sterben will, muss sie Mencheres Lebenswillen wiedererwecken. Oder hat er längst etwas gefunden, wofür es sich zu kämpfen lohnt?

Beurteilung:

Wer die "Cat & Bones Reihe" kennt, dem wird auch Mencheres ein Begriff sein, doch jene, die diese Reihe nicht kennen können beruhigt sein. Auch wenn ein Teil der Figuren durch Cat & Bones bekannt ist (Vollstrecker, Cat, Bones und Mencheres selbst zum Beispiel), kann an dieses Buch auch ohne sonderliches Vorwissen sehr gut lesen.

Dieses Mal ist wie gesagt Mencheres im Fokus der Handlung. Mencheres ist seines Zeichens Meisstervampir und lebte schon zu Zeiten der alten Pharaone (er ist also so richtig richtig richtig alt :) ) Eine seiner machtvollen Talente war es bisher in die Zukunft sehen zu können, doch dies kann er seit einiger Zeit nicht mehr....bzw er sieht immerzu nur Dunkelheit und Schwärze, was er als den Tod deutet. Seinen Tod. 

Daher macht er sich auf diesen zu suchen . Denn ein Vampir stirbt halt nicht so leicht und ein Suizid ist eher unmöglich. So kommt es, dass Mencheres die waghalsigsten Situationen herausfordert und ich wehros in Kämpfe mit Ghulen stürzt...

So findet ihr auch Kira. Denn sie hört nur die Kampfgeräusche und eilt mutig dem "hilflosen" Mencheres zur Rettung...wird dabei selbst fast getötet und kommt mit einer Welt in Berührung, die für sie mehr Gefahren birgt als man glauben mag...

Alles in allem ein spannender Vampirroman, der zeigt, dass auch Vampire des Lebens müde sein können und depressive Phasen haben. Ehrllicherweise muss ich gestehen, dass das suizidale Geschwaffel von Mencheres mich zuweilen (besonders am Anfang) ziemlich genervt hat...zumal er diese Nummer immer und immer wieder aufwärmt und seinen ehemaligen Gaben nachweint. 

Im Grunde genommen ein interessanter Roman, der zeigt, dass der Machthunger auch in der Welt der Vampire mehr als nur vertreten ist und auch hier es gute und böse gibt. Gute, die in Menschen Lebewesen sehen, die es zu beschützen gilt und jene (böse) die in ihnen Vieh und Spielzeug sehen.

Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Silbermesser und muss sagen, dass dies für mich das bisher schwächste Buch von Jeaniene Frost war.

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