Samstag, 13. Februar 2016

Rezension: Nacht der Wölfin von Kelley Armstrong


gelesen und rezensiert von Tii





Taschenbuch: 496 Seiten
Verlag: Droemer Knaur (1. September 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426618117
ISBN-13: 978-3426618110
Originaltitel: Bitten


Klappentext:

Elena Michaels ist eine attraktive junge Journalistin, die sich eine ganz normale Beziehung wünscht. Nichts Besonderes, sollte man meinen. Doch Elena hat ein Geheimnis: Sie ist ein Werwolf. Die Frau im Wolfspelz.
Seit ein verflossener Lover sie biss, damit sie ihm ebenbürtig werde, führt Elena ein Leben zwischen den Welten, zwischen mühsam aufrecht erhaltener Alltagsroutine und dem unwiderstehlichen Trieb, sich nachts fortzuschleichen von ihrem ahnungslosen Freund Philip, sich zu wandeln und ihrer wilden Wolfsnatur nachzugeben: rennen, jagen, töten. Als ihr ehemaliges Rudel in Gefahr gerät und ums Überleben kämpft, muss sie sich entscheiden. Elena erkennt, dass Überleben für sie nur heißen kann, einer ihrer Welten Lebewohl zu sagen...

Beurteilung:

Dieses Buch ist eindrucksvoll. Etwas in dieser Art hatte ich bisher so nicht in den Händen. 

Elena Michaels ist die Einzige ihrer Art. Sie ist eine Werwölfin. 
Mit ihr zusammen erleben wir den Widerspruch der eigenen Akzeptanz und die Suche nach einem normalen Leben...nach Normalität. Doch je mehr sie versucht normal zu sein, desto stärker muss sie sich eingestehen, dass sie anders ist. Als dann auch noch Jeremy - der Anführer eines Rudels Werwöfe - bei ihr anruft, sieht sie sich wieder mit ihrer Vergangenheit und einer ungeahnten Gefahr konfrontiert. Einer Gefahr, die ihr altes Rudel, ihr jetziges Leben aber auch ihre Zukunft gefährdet.

Das Buch ist aus der Sicht von Elena erzählt, was uns einen ungehinderten Blick in die Gedanken und Gefühle von Elena ermöglicht. Wir erfahren aus erster Hand wie zwiespältig ihre Gefühle sind und welche Qualen es bedeutet ein Werwolf zu sein. Auch nimmt sie uns mit in ihre Vergangenheit und zeigt uns wie der Wolf in ihr denkt, fühlt und die Welt wahrnimmt. 

Ferner erklärt sie uns wie die Gesellschaft der Werwöfe funktioniert, wie Menschen sie wahrnehmen und wie diese Gesellschaft einerseits im verborgenen und doch mitten unter den Menschen lebt.

Alles in allem ein sehr beeindruckender Thriller, der atemlos macht.

Wer also Fantasy, Thriller, Werwölfe und Rätsel mag, der wird hier seine helle Freude haben. Wer offen für paranormale Welten und Gesellschaften ist und schon immer einen Blick in den Kopf eines Wolfes werfen wollte, wird dieses Buch lieben.

Ich war hellauf begeistert und empfand alles als sehr stimmig und logisch.

Daher bekommt dieses Buch 5 von 5 Mondsicheln von mir.

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