Dienstag, 10. November 2015

Rezension: "Geborene der Nacht" von Maggie Shayne

gelesen und rezensiert von Tii









Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Cora; Auflage: 1. (2. März 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3899415817
ISBN-13: 978-3899415810
Originaltitel: Born in Twilight




Klappentext

Die Novizin Angelica kann es kaum erwarten, endlich ihr ersehntes Gelübde abzulegen und Nonne zu werden. Da wird sie eines Nachts von einer brutalen Kreatur angefallen und zur Vampirin gemacht. Verzweifelt versucht sie ihrer neuen, sündigen Natur zu widerstehen. Vergebens! Als sie Jameson Bryant begegnet, ist sie so betört vom Duft seines Blutes, dass sie sich nicht mehr länger zurückhalten kann. Voller Begierde stillt sie ihren blutigen Hunger ... und schenkt neun Monate später der kleinen Amber das Leben. Doch eine teuflische Macht droht nicht nur sie, sondern auch das Baby zu vernichten.

Beurteilung:

Ehrlich gesagt ist der Klappentext im Bezug auf die eigentliche Story mehr als Humbug. Denn Begierde ist bei Angelica und Jameson am Anfang so nicht wirklich im Spiel, vielmehr bringt sie ihn mit ihrem Blutdurst quasi um. Auch die Empfängnis von Amber ist auf einer ganz anderen Tatsache beruhend, und viel mehr das Ergebnis einer perfiden Versuchsreihe.

Im großen und ganzen ist "Geborene der Nacht" ein großes Wiedersehen der bereits bekannten Vampire aus "Geheimnisse der Nacht" und "Erinnerungen der Nacht"wie Morgan, Dante, Rhiannon und all den anderen. Auch Jameson ist eher ein alter Bekannter. Ich sage nur Jamey aus "Erinnerungen der Nacht" Sprich aus dem damaligen kleinen Jungen ist ein Mann geworden.

Alles in allem ist "Geborene der Nacht" das Finale einer sehr einfallsreichen Reihe. Doch der wirkliche Thrill bei diesem Showdown bleibt eher zahm und einige dubiosen Lichtgestalten werfen doch große Fragen auf. 

Doch trotzdem ist es unterhaltsam zu sehen, dass die Vampire, obwohl sie doch "übermenschliche" Befähigungen haben und unsterblich sind, doch erstaunlich verletzlich und schwach sind (nicht körperlich, aber im übertragenen Sinne) und das wahre Monster - wie so oft - der Mensch ist...und Jameson und seine Freund dem Sprichwort "gemeinsam sind wir stark" ein neues Gesicht geben.

Ich gebe diesem Buch 3 von 5 Sternen, weil ich mir etwas mehr erhofft hätte und der Klappentext irgendwie auf den totalen falschen Pfad wandelt.

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