Samstag, 3. Oktober 2015

Rezension: "Töchter des Feuers" von Nora Roberts (Hörbuch)

gehört und rezensiert von Tii


Klappentext:

Drei Schwestern, untrennbar verbunden durch das Schicksal …

Maggie Concannon liebt ihre Arbeit als Glasdesignerin über alles. Begabt und eigenwillig, lebt sie völlig zurückgezogen inmitten der windumtosten Hügel Westirlands. Eines Tages besucht sie der von ihren Kunstwerken völlig faszinierte Galeriebesitzer Robert Sweeny in ihrem einsamen Studio. Und er merkt schnell: Er möchte nicht nur die Künstlerin, sondern auch die wunderbar lebendige und attraktive Frau für sich gewinnen. Doch Maggie hat ihre eigenen Vorstellungen vom Leben – und der Liebe …

(5 CDs, Laufzeit: 6h 16)

Beurteilung:

Anmerkung zu Beginn: "Töchter des Feuers" ist der erste Band der sogenannten Irland-Trilogie, wo das Leben und die Liebe 3er Schwestern dargestellt ist und wird von Elena Wilms sehr melodisch vertont und gelesen. Die leicht rauchige Stimme passt perfekt und hat eine sehr beruhigende Wirkung.

Wie der Klappentext schon unschwer vermuten lässt, haben wir hier eine - für Nora Roberts typische - liebevolle, berührende...nahezu magische Liebesgeschichte. Ohne das hier auch nur ein Hauch von Fantasy oder mystischen zu finden wäre. Nein. Die Magie steckt in den Menschen selbst. In ihrer Seele  und ihren Herzen. Generell beginnt die Geschichte eigentlich tragisch und traurig mit dem plötzlichen Tod des Vaters von Maggie, was ihr und auch der Familie den einzigen konstanten Faktor genommen hat. Denn wie man im Verlauf der Geschichte erfahren darf, ist diese Familie alles andere als eine glückliche Familie. Die Ehe nicht auf Liebe und Vertrauen basierend. Die Mutter alles, nur keine liebende Mutter. Diese Faktoren gepaart mit der (für das irische Landleben) sehr strikten Einstellung zur Ehe, die sehr von der Kirche geprägt ist, machen daraus ein doch sehr explosives Pulverfass und die Kindheit und das Leben aller Beteiligter nicht einfacher.

Kurzum neben der großen Liebe geht es bei "Töchter des Feuers" darum für sich festzustellen, ob eine schlechte Kindheit einen selbst zu einem schlechten Menschen macht...ob, weil die Eltern eine unglückliche Ehe hatte, man selbst unfähig ist eine glückliche zu führen. Diese Ängste sind es, die Maggie quälen, und das obwohl sie sonst so stark, unabhängig und mitten im Leben steht...

Natürlich darf man nicht vergessen, dass Nora Roberts es liebt detailreich, farbig und sehr plastisch zu schreiben, was besonders faszinierend ist, wenn die Hauptprota (Maggie) eine Künstlerin ist. So kommt der Leser bzw. hier der Hörer in den Genuss hautnah bei der Schaffung der Kunstwerke beizuwohnen und quasi indirekt mitzuwirken.

Mein Fazit ist, dass jeder,
der eh schon Nora Roberts Fan ist,
der keine Angst vor tragischen Familiengeschichten hat,
der Geschichten, um starke Frauen mit Witz, Humor und Verstand liebt,
mit der Lektüre dieser Geschichte seine Buchwand sehr bereichern wird.

Ich gebe diesem Hörbuch 5 von 5 Sternen und bin schon sehr gespannt auf die restlichen Teile der Irland-Trilogie.

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